Netzwerktreffen im Forschungsverbund: Teilprojekte, Praxispartner und Nachwuchs vernetzen

Zum 1. Oktober 2026 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 260 Sonderforschungsbereiche (SFB). Seit Januar 2026 laufen außerdem 70 Exzellenzcluster. Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Verbund aus vielen Teilprojekten, oft verteilt auf mehrere Standorte. Bewilligt wird ein gemeinsames Forschungsprogramm. Ob es auch gemeinsam bearbeitet wird, entscheidet sich zwischen den Teilprojekten. Dafür braucht es neben dem gemeinsamen Programm auch Gelegenheit zum direkten Austausch.

Ein Forschungsverbund ist ein Zusammenschluss mehrerer Arbeitsgruppen oder Einrichtungen, die über Jahre an einer gemeinsamen Frage arbeiten. Netzwerktreffen sind die Termine, an denen sich der Verbund als Ganzes begegnet: Auftakt, Jahrestreffen, Klausurtagung oder ein Treffen mit Praxispartnern. Geplante Gespräche zwischen den Teilprojekten helfen, die gemeinsame Arbeit voranzubringen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Netzwerktreffen so planen, dass Teilprojekte, Praxispartner und Nachwuchs gezielt ins Gespräch kommen.

Nehmen wir die wissenschaftliche Geschäftsführerin eines SFB/Transregio mit 18 Teilprojekten an drei Standorten. In zwei Jahren steht die Begutachtung für die nächste Förderperiode an. Die Gutachtergruppe wird dann fragen: Wo arbeiten Ihre Teilprojekte tatsächlich zusammen?

Was ist ein Netzwerktreffen im Forschungsverbund?

Diese Frage betrifft nicht nur SFB. Forschungsverbünde gibt es in vielen Formen, und alle kennen das Problem:

  • Ein Sonderforschungsbereich ist nach der Definition der DFG eine langfristige Forschungseinrichtung einer Hochschule, angelegt auf bis zu zwölf Jahre. Seine Teilprojekte sollen eine „kohärente Vernetzung“ bilden.
  • Ein SFB/Transregio verteilt diese Teilprojekte auf zwei oder drei Hochschulen. Zum Stichtag 1. Oktober 2026 waren 90 der 260 SFB solche Transregios (DFG, Zahlen und Fakten).
  • Exzellenzcluster bündeln Forschung an einem oder mehreren Standorten. Seit dem 1. Januar 2026 fördern Bund und Länder 70 Cluster an 43 Universitäten für sieben Jahre (DFG und Wissenschaftsrat, Pressemitteilung vom 22.05.2025).
  • Verbundprojekte in Förderprogrammen des Bundes entstehen nach dem Merkblatt zur Zusammenarbeit in Verbundprojekten (Vordruck 0110), wenn mindestens zwei Partner projektbezogen zusammenarbeiten. Oft gehören Unternehmen, Kliniken, Schulen oder Behörden als Praxispartner dazu.

Forschungsverbünde in Deutschland, Stand Oktober 2026

260
Sonderforschungsbereiche fördert die DFG zum 1. Oktober 2026 davon 90 SFB/Transregio über mehrere Hochschulen
70
Exzellenzcluster an 43 Universitäten laufen seit dem 1. Januar 2026 Förderung für sieben Jahre
12 Jahre
kann ein Sonderforschungsbereich höchstens laufen in mehreren Förderperioden mit eigener Begutachtung
DFG, Sonderforschungsbereiche: Zahlen und Fakten (Stichtag 01.10.2026) und Programmseite; DFG und Wissenschaftsrat, Pressemitteilung Nr. 10 vom 22.05.2025

Für die Geschäftsführerin zählt vor allem die dritte Zahl. Zwölf Jahre sind keine Garantie, sondern mehrere Förderperioden mit je eigener Begutachtung. Der Verbund muss sich also mehrfach als Verbund beweisen.

Vom Transfertag unterscheidet sich ein solches Netzwerktreffen in der Zielgruppe. Dort öffnet sich eine Hochschule für Unternehmen, die sie erst kennenlernen sollen. Wie das als Gesprächstag gelingt, beschreiben wir im Leitfaden zum Transfertag als Partnering-Event. Beim Netzwerktreffen gehören alle schon zum Verbund. Sie kennen sich trotzdem oft kaum.

Warum Nähe allein keine Zusammenarbeit schafft

Dass Zusammenarbeit selbst unter Nachbarn durch Suchkosten gebremst wird, zeigt ein Feldexperiment an der Harvard Medical School. Forschende wurden dort zufällig auf strukturierte Austauschrunden von 90 Minuten verteilt, die an eine Förderausschreibung gekoppelt waren. Für zwei Forschende in derselben Runde stieg die Wahrscheinlichkeit eines gemeinsamen Förderantrags relativ um 75 Prozent. So steht es in der Studie von Boudreau und anderen (The Review of Economics and Statistics, 2017). Die Autoren sprechen von erheblicher Reibung bei der Partnersuche, obwohl alle an derselben Einrichtung arbeiteten.

Für Ihren Verbund heißt das: Gemeinsame Flure und gemeinsame Mailinglisten reichen nicht. Eine kurze, gut vorbereitete Begegnung kann viel bewirken, wenn sie gezielt die richtigen Personen zusammenbringt.

Stellen Sie sich eine Doktorandin im Teilprojekt A06 vor, die seit einem Jahr Messreihen aufnimmt. Zwei Stockwerke höher entwickelt ein Postdoc im Teilprojekt B02 genau das Auswertungsverfahren, das ihr fehlt. Beide waren auf zwei Jahrestreffen und haben den Vortrag des anderen gehört. Gesprochen haben sie nie. Ein festes Gesprächsfenster könnte beiden helfen, die Verbindung zwischen ihren Arbeiten zu erkunden.

Viele Jahrestreffen bestehen trotzdem vor allem aus Statusberichten. Berichten 18 Teilprojekte je 20 Minuten, ist ein Tag mit sechs Stunden Vorträgen gefüllt. Danach kennen alle den Stand. Neue Zusammenarbeit entsteht so selten.

Drei Gruppen, drei Erwartungen

Wer Gespräche planen will, muss wissen, wer mit wem sprechen sollte. In den meisten Verbünden treffen drei Gruppen mit sehr unterschiedlichen Erwartungen aufeinander:

GruppeWas sie suchenWas sie abschrecktPassendes Format
TeilprojektleitungenMethoden, Daten und Partner für gemeinsame Publikationen und Folgeanträgelange Statusrunden ohne Entscheidungvereinbarte Gespräche zwischen Teilprojekten, Arbeitsgruppen zu Querschnittsthemen
Praxispartnerverwertbare Ergebnisse, klare Ansprechpartner, Rückmeldung zu ihren DatenFachsprache und ein ganzer Tag ohne eigenen Termineigener Block von zwei bis drei Stunden mit Einzelgesprächen
NachwuchsRückmeldung zur eigenen Arbeit, Kontakte über die eigene Gruppe hinaus, Orientierung für die Karrieredie Rolle als stille ZuhörerPostersession, Gespräche mit Leitungen anderer Teilprojekte, eigenes Treffen

Die Tabelle beruht auf redaktionellen Erfahrungswerten, nicht auf Vorgaben eines Fördergebers. Sie zeigt aber, warum ein einziges Vortragsprogramm keiner der drei Gruppen gerecht wird.

Das Jahrestreffen als Gesprächstag planen

Nutzen Sie zunächst das bestehende Jahrestreffen, um mehr Raum für solche Gespräche zu schaffen. Reservieren Sie dafür feste Zeitfenster und berücksichtigen Sie die Gesprächsplanung schon bei der Vorbereitung.

Vom Ziel zur Auswertung: ein Jahrestreffen mit vereinbarten Gesprächen

  1. 12 Wochen vorher
    Ziel festlegen Bestimmen Sie, welche Verbindungen das Treffen schaffen soll, etwa zwischen zwei Projektbereichen oder mit den Praxispartnern.
  2. 10 Wochen vorher
    Profile abfragen Erfassen Sie bei der Anmeldung Teilprojekt, Methoden, Daten, offene Fragen und gesuchte Expertise jeder Person.
  3. 6 Wochen vorher
    Regeln festlegen Legen Sie fest, wer wen anfragen darf, wie viele Gespräche jede Person führt und welche Paarungen Vorrang haben.
  4. 4 Wochen vorher
    Gespräche vereinbaren Teilnehmende sehen die Profile, fragen Gespräche an und bestätigen eingehende Anfragen.
  5. 1 Woche vorher
    Plan versenden Jede Person bekommt ihren Ablauf mit Sessions, Gesprächen, Uhrzeit und Tisch.
  6. Am Treffen
    Gespräche führen Feste Blöcke von 20 bis 30 Minuten zwischen den Programmpunkten, eine Moderation hält die Zeit.
  7. 2 Wochen danach
    Ergebnisse erfassen Fragen Sie kurz nach, welche Gespräche zu gemeinsamen Daten, Texten oder Anträgen führen.

Die Wochenangaben sind Arbeitswerte für ein Treffen mit 80 bis 150 Personen. Bei kleineren Verbünden reicht oft die Hälfte der Vorlaufzeit.

Statusberichte kürzen

Ein Gesprächsblock braucht Zeit, und die kommt aus dem Vortragsprogramm. Bewährt hat sich ein einfacher Tausch: Den Stand der Teilprojekte zeigen Poster, und jedes Teilprojekt bekommt auf der Bühne nur fünf Minuten. In diesen fünf Minuten nennt es eine Frage, die es allein nicht lösen kann. Diese Fragen sind der Anlass für die Gespräche danach.

Profile, die Gespräche möglich machen

Ein Gespräch kommt nur zustande, wenn jemand weiß, wen er fragen soll. Fragen Sie deshalb bei der Anmeldung mehr ab als Name und Einrichtung:

  • Teilprojekt und Rolle: Projektbereich, Teilprojekt und Funktion, also Leitung, Postdoc, Promovierende oder Praxispartner.
  • Methoden und Daten: Welche Verfahren die Person beherrscht und welche Daten oder Proben im Teilprojekt vorliegen.
  • Offene Frage: Ein Satz zu dem Problem, für das die Person gerade Hilfe sucht.
  • Gesuchte Expertise: Welche Kompetenz ihr fehlt, etwa Statistik, Bildgebung oder Feldzugang.

Mit diesen vier Feldern hätte die Doktorandin aus A06 den Postdoc aus B02 gefunden. Sein Profil nennt das Verfahren, ihr Profil die Lücke.

Regeln: wer wen trifft

Aus den Profilen entsteht eine Übersicht, die alle vor der Terminvergabe einsehen. Dann legen Sie fest, welche Gespräche möglich sind. Gespräche innerhalb desselben Teilprojekts schließen Sie aus, die finden ohnehin statt. Promovierende dürfen Leitungen anderer Teilprojekte anfragen. Praxispartner bekommen Vorrang, weil sie meist nur einen Tag da sind. Begrenzen Sie außerdem die Zahl der Anfragen, die eine Person annehmen muss, damit die Sprecherin nicht den ganzen Tag in Gesprächen sitzt. Wie lang Einzelgespräche dauern sollten und wie viele ein Raum an einem Tag fasst, rechnen wir im Leitfaden zu B2B-Meetings auf Veranstaltungen vor.

Praxispartner einbinden, ohne ihren Tag zu verschwenden

Für Praxispartner sind diese Regeln besonders wichtig, denn ihre Zeit ist am knappsten. Eine Schulleiterin, deren Schule seit zwei Jahren Daten für ein Teilprojekt liefert, kommt für einen Tag. Sitzt sie bis mittags in Methodenvorträgen, kommt sie im nächsten Jahr nicht wieder. Mit ihr verliert der Verbund seinen Feldzugang.

Auch die DFG sieht für SFB Transferprojekte vor, in denen Forschende mit Anwendungspartnern aus Wirtschaft oder Praxis zusammenarbeiten. In Verbundprojekten des Bundes sind Praxispartner oft Teil des Verbunds selbst. In beiden Fällen gilt:

  • Planen Sie einen eigenen Block, der zu einer festen Uhrzeit beginnt und endet.
  • Stellen Sie Ergebnisse in Alltagssprache vor, mit der Frage, was sie für die Praxis bedeuten.
  • Vereinbaren Sie für jeden Praxispartner zwei bis drei Gespräche mit den Teilprojekten, die mit ihm arbeiten oder arbeiten könnten.
  • Berichten Sie, was mit den gelieferten Daten oder Proben geschehen ist.
  • Klären Sie Vertraulichkeit vorab, wenn unveröffentlichte Ergebnisse oder Patientendaten zur Sprache kommen.

Die Schulleiterin fährt dann mit drei Gesprächen und einer Antwort nach Hause. Das reicht für eine Zusage im nächsten Jahr.

Nachwuchs vernetzen: über die eigene Arbeitsgruppe hinaus

Die dritte Gruppe spielt in der Begutachtung eine zentrale Rolle. Die DFG nennt die Förderung von Forschenden in frühen Karrierephasen ein zentrales Ziel der SFB und ein wesentliches Begutachtungskriterium. Ein Instrument dafür ist das Integrierte Graduiertenkolleg. Ein Netzwerktreffen kann das Kolleg sinnvoll ergänzen.

Promovierende kennen meist ihr eigenes Teilprojekt und ihre Betreuung. Für die eigene Arbeit fehlt oft der Blick einer zweiten Gruppe. Drei Bausteine helfen:

  • Postersession mit festem Zeitfenster: Promovierende stellen ihre Arbeit vor, und Leitungen anderer Teilprojekte bekommen feste Zeit, um Poster zu besuchen. Wie Sie Fläche, Ablauf und einen Posterpreis planen, steht im Leitfaden zur Postersession.
  • Gespräche mit Leitungen anderer Teilprojekte: 20 Minuten mit jemandem, der nicht die eigene Arbeit bewertet, bringen oft die offenste Rückmeldung.
  • Eigenes Treffen ohne Leitungen: Ein Vorabend oder halber Tag, an dem Promovierende und Postdocs unter sich Methoden, Werkzeuge und Karrierefragen besprechen.

Ein Postdoc, der die Sprecherin eines anderen Standorts um ein Gespräch bitten darf, erlebt den Verbund anders als einer, der nur zuhört. Für einen Antrag auf eine eigene Nachwuchsgruppe kann so ein Kontakt später entscheidend sein.

Mit Converve erfassen Sie bei der Registrierung zum Jahrestreffen Teilprojekt, Rolle, Methoden und offene Fragen jeder Person. In einer regelbasierten Meeting-Matrix legen Sie fest, wer wen anfragen darf, etwa Promovierende die Leitungen anderer Teilprojekte. Das B2B-Matchmaking plant beidseitig bestätigte Gespräche ohne Überschneidungen, mit Zeitfenster und Tisch. Vorträge, Postersession und Praxisblock bilden Sie in der Programmplanung auf derselben Plattform ab.

Was Sie für Begutachtung und Bericht festhalten

Was in diesen Gesprächen entsteht, brauchen Sie später als Beleg. Zurück zur Geschäftsführerin und ihrer Gutachtergruppe: Die Frage nach der Zusammenarbeit lässt sich mit Programmen vergangener Treffen kaum beantworten. Sie lässt sich mit Zahlen beantworten, die Sie ab dem ersten Treffen sammeln:

  • Gespräche zwischen Teilprojekten, getrennt nach Gesprächen innerhalb und zwischen Projektbereichen oder Standorten
  • Beteiligung von Promovierenden und Postdocs an diesen Gesprächen
  • Gespräche mit Praxispartnern und daraus entstandene Vereinbarungen
  • gemeinsame Publikationen, Datensätze oder Anträge, die auf ein Gespräch zurückgehen
  • neue Arbeitsgruppen zu Querschnittsthemen

Die vierte Zeile ist die aufwendigste und die wertvollste. Halten Sie deshalb fest, welche Gespräche zu welcher Zusammenarbeit geführt haben, solange sich alle noch erinnern. Wie Netzwerke Kontakte, Termine und Kooperationen so dokumentieren, dass ein Fördergeber sie nachvollziehen kann, zeigen wir im Beitrag zum Wirkungsnachweis für Fördergeber. Erfassen Sie dabei nur Angaben, über die Sie bei der Anmeldung informiert haben.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Forschungsverbund?

Ein Forschungsverbund ist ein Zusammenschluss mehrerer Arbeitsgruppen oder Einrichtungen, die über einen längeren Zeitraum an einer gemeinsamen Forschungsfrage arbeiten. Beispiele sind Sonderforschungsbereiche der DFG, die bis zu zwölf Jahre laufen können, Exzellenzcluster und Verbundprojekte in Förderprogrammen des Bundes. Zum 1. Oktober 2026 fördert die DFG 260 Sonderforschungsbereiche (DFG, Zahlen und Fakten).

Wie oft sollte sich ein Forschungsverbund treffen?

Eine feste Regel gibt es nicht. Bewährt hat sich ein Jahrestreffen des ganzen Verbunds, dazu Arbeitsgruppen zu Querschnittsthemen alle paar Wochen, oft online, und ein eigenes Treffen des Nachwuchses. Wichtiger als die Zahl der Treffen ist, dass jedes Treffen feste Zeit für vereinbarte Gespräche zwischen Teilprojekten hat.

Wie bindet man Praxispartner in einen Forschungsverbund ein?

Mit einem eigenen Block von zwei bis drei Stunden, verständlich aufbereiteten Ergebnissen und zwei bis drei vereinbarten Gesprächen mit den passenden Teilprojekten. Praxispartner wollen wissen, was mit ihren Daten geschehen ist und was die Ergebnisse für ihre Arbeit bedeuten. Ein ganzer Tag mit Fachvorträgen ohne eigenen Termin hält sie selten im Verbund.

Wie vernetzt man Promovierende in einem Sonderforschungsbereich?

Über eine Postersession mit festem Zeitfenster, Gespräche mit Leitungen anderer Teilprojekte und ein eigenes Treffen ohne Leitungen. Die DFG nennt die Förderung von Forschenden in frühen Karrierephasen ein zentrales Ziel der SFB und ein wesentliches Begutachtungskriterium. Ein Netzwerktreffen kann ein Integriertes Graduiertenkolleg dabei ergänzen.

Wie lange sollten Gespräche bei einem Netzwerktreffen dauern?

Für ein erstes Gespräch zwischen zwei Teilprojekten reichen 20 bis 30 Minuten. Das genügt, um eine gemeinsame Frage zu prüfen und einen Folgetermin zu verabreden. Dass schon kurze, strukturierte Begegnungen wirken, zeigt ein Experiment an der Harvard Medical School. Dort erhöhten Austauschrunden von 90 Minuten die Wahrscheinlichkeit gemeinsamer Förderanträge relativ um 75 Prozent (Boudreau und andere, 2017).

Was unterscheidet ein Netzwerktreffen von einem Transfertag?

Ein Transfertag bringt Forschende mit Unternehmen zusammen, die die Hochschule noch nicht kennen. Ein Netzwerktreffen richtet sich an Menschen, die schon zum Verbund gehören: Teilprojektleitungen, Promovierende, Postdocs und Praxispartner. Das Ziel ist nicht der erste Kontakt nach außen, sondern Zusammenarbeit innerhalb des Verbunds.

Fazit: Der Verbund entsteht im Gespräch

Ein Förderbescheid macht aus vielen Teilprojekten noch keinen Verbund. Zusammenarbeit entsteht dort, wo die richtigen Personen voneinander wissen und Zeit füreinander haben. Netzwerktreffen sind der Ort, an dem Sie das planen können. Dazu gehören Profile, die Fragen und Expertise sichtbar machen, Regeln für die Gespräche und eigene Blöcke für Praxispartner und Nachwuchs.

Die Dokumentation hilft der Geschäftsführerin auch bei der nächsten Begutachtung. Sie kann zeigen, welche Gespräche zu welcher Zusammenarbeit geführt haben. Sie planen ein Jahrestreffen mit vereinbarten Gesprächen für Ihren Verbund? Sprechen Sie mit Converve.

Passendes Matchmaking für Ihr Event?

Kostenlos beraten lassen