Umwegrentabilität von Kongressen und Messen: Wie Destinationen den wirtschaftlichen Effekt messen

Für jeden Euro, den die Messe Augsburg einnimmt, fließen nach eigener Angabe rund 9,10 Euro in die Wirtschaft. Insgesamt beziffert eine Studie des dwif (Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr) den Effekt für 2024 auf 85,2 Millionen Euro und rund 1.500 Arbeitsplätze (Pressemitteilung der Messe Augsburg, Februar 2026). Solche Zahlen stehen in fast jeder Bilanz einer kommunalen Messe oder eines Kongresszentrums. Sie haben einen Namen: Umwegrentabilität.

Umwegrentabilität beschreibt den wirtschaftlichen Nutzen, den eine Messe, ein Kongress oder ein Veranstaltungshaus für Stadt und Region erzeugt, auch wenn der Betreiber selbst kaum Gewinn macht. Das Geld kommt auf Umwegen zurück: über Hotels, Gastronomie, Handwerk, Löhne und Steuern. International heißt dasselbe Konzept “economic impact”.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie die Berechnung funktioniert, woher die Daten kommen und wo die Zahlen typischerweise zu hoch ausfallen. Entscheidend ist eine nachvollziehbare Rechnung: Legen Sie offen, welche Ausgaben Sie einbeziehen, welche Sie abziehen und welche Annahmen dem Ergebnis zugrunde liegen.

Was die Umwegrentabilität misst, und was nicht

Beginnen Sie mit der Frage, welche zusätzlichen Ausgaben die Veranstaltung in einer klar abgegrenzten Region ausgelöst hat.

Aus dieser Frage folgt der Rahmen. Die Umwegrentabilität erfasst Ausgaben von auswärtigen Gästen, Ausstellern und Veranstaltern, soweit sie in der Region ankommen. Danach verfolgt sie dieses Geld weiter über Zulieferer und Löhne. Zwei verwandte Kennzahlen sind etwas anderes:

  • Rendite für Aussteller oder Veranstalter: ob sich ein Messestand gelohnt hat oder ob die Veranstaltung Gewinn abwirft. Das ist die Rechnung eines einzelnen Unternehmens, die wir im KPI-Framework für Tourismusmessen ausführlich behandeln.
  • Langfristige Wirkung (Legacy): Effekte, die sich nicht in Euro ausdrücken lassen, etwa neue Forschungskooperationen, Fachkräfte oder ein gestärkter Standort. Sie verdienen eine eigene Methode und gehören nicht in die Euro-Summe.

Berichten Sie diese drei Größen getrennt, damit wirtschaftlicher Effekt, betrieblicher Erfolg und langfristige Wirkung nachvollziehbar bleiben.

Wie groß das Feld in Deutschland ist, zeigt das Meeting- & EventBarometer.

Veranstaltungsmarkt Deutschland 2025

Viele Gäste, wenige davon aus dem Ausland

2,02 Mio. Präsenzveranstaltungen durchschnittlich 1,7 Tage
395,1 Mio. Teilnehmende plus 4,6 Prozent gegenüber 2024
10,7 % internationale Teilnehmende Anteil an allen Teilnehmenden
EVVC, GCB und DZT, Meeting- & EventBarometer 2026 (Durchführung: EITW), Pressemitteilung vom 6. Mai 2026

Neun von zehn Teilnehmenden kommen also aus dem Inland, und ein Teil davon aus derselben Stadt. Für die Umwegrentabilität ist das entscheidend. Wer vor Ort wohnt, bringt kein neues Geld mit.

Direkt, indirekt, induziert: drei Ebenen eines Effekts

Wirkungsstudien unterscheiden häufig drei Ebenen, um die Ausgaben und ihre weiteren Effekte darzustellen.

  • Direkter Effekt: die Ausgaben selbst. Gäste zahlen Hotel, Restaurant, Taxi und Einkäufe, Veranstalter zahlen Halle, Catering und Technik, Aussteller zahlen Standbau und Personal.
  • Indirekter Effekt: die Vorleistungen dieser Betriebe. Das Hotel kauft Wäscheservice ein, der Caterer Lebensmittel aus der Region, der Standbauer Holz und Transport.
  • Induzierter Effekt: die Ausgaben aus zusätzlichem Einkommen. Beschäftigte in all diesen Betrieben geben einen Teil ihres Lohns wieder in der Region aus.

Wie sich das in Zahlen verteilt, zeigt die Studie “Der Messe-Effekt” von Prognos im Auftrag des AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft). Sie bildet ein durchschnittliches Messejahr im Zyklus 2024/25 ab. Grundlage sind Befragungen auf 30 Messen an zehn Standorten und ein Input-Output-Modell mit 72 Branchen.

Messewirtschaft Deutschland, Durchschnittsjahr 2024/25

Wie sich 29,9 Milliarden Euro Gesamteffekt verteilen

AUMA und Prognos, Der Messe-Effekt: Wirtschaftliche Bedeutung der Messewirtschaft in Deutschland, Februar 2026 (Nettoumsätze, Basis 1.016 Messen pro Jahr)

Der Gesamteffekt liegt damit beim rund 1,9-Fachen des direkten Effekts (eigene Berechnung aus den Studienwerten). Dazu kommen rund 280.000 Erwerbstätige und 5,4 Milliarden Euro Steuern. Für eine einzelne Stadt fällt der Faktor kleiner aus. Je enger die Region, desto mehr Geld fließt an Lieferanten außerhalb ab.

Zwei Zahlen, die oft verwechselt werden

Bevor Sie selbst rechnen, lohnt ein zweiter Blick auf die Augsburger Zahl vom Anfang. Sie ist kein Multiplikator.

Die 9,10 Euro setzen den Gesamteffekt ins Verhältnis zu den Einnahmen der Messegesellschaft. Ein Multiplikator setzt dagegen den Gesamteffekt ins Verhältnis zu den direkten Ausgaben aller Beteiligten. Die erste Zahl ist deshalb fast immer viel größer, denn die Ausgaben von Ausstellern und Besuchern übersteigen den Umsatz des Betreibers um ein Vielfaches. Beide Zahlen sind legitim. Sie beantworten nur verschiedene Fragen.

Das Verhältnis zum Betreiberumsatz beantwortet die Frage des Aufsichtsrats: Lohnt sich der Zuschuss für das Haus? Der Multiplikator beantwortet die Frage des Volkswirts: Wie stark wirkt jeder ausgegebene Euro in der Region nach? Nennen Sie in Ihrem Bericht immer, welche der beiden Zahlen Sie zeigen.

So berechnen Sie die Umwegrentabilität Schritt für Schritt

Die Berechnung selbst folgt einer festen Reihenfolge. Dokumentieren Sie jeden Schritt, damit Dritte das Ergebnis prüfen können.

Umwegrentabilität eines Kongresses

Sechs Schritte von der Teilnehmerliste zum Effekt

  1. Schritt 1 Gebiet festlegen Stadt, Region oder Land. Alle weiteren Zahlen beziehen sich auf diese Grenze.
  2. Schritt 2 Auswärtige Gäste zählen Aus den Anmeldedaten: Wohnort, Übernachtungen, Funktion.
  3. Schritt 3 Ausgaben erfragen Unterkunft, Verpflegung, Verkehr, Einkäufe, pro Person und Aufenthalt.
  4. Schritt 4 Abziehen, was ohnehin passiert wäre Ortsansässige, zeitlich verschobene Reisen, Zufallsbesucher, abfließende Ausgaben.
  5. Schritt 5 Regionalen Multiplikator anwenden Aus einem regionalen Input-Output-Modell, nicht aus einer Bundes- oder Weltstudie.
  6. Schritt 6 Wertschöpfung, Jobs und Steuern ausweisen Annahmen und Bandbreiten offenlegen, nicht nur den Umsatz.
Converve-Redaktion auf Basis von Crompton und McKay (1994), Destinations International (2026) und AUMA/Prognos (2026)

Schritt 2 liegt beim Veranstalter. Eine Anmeldeliste mit Wohnort, Anreise und Abreise zeigt, wie viele Teilnehmende überhaupt Gäste der Stadt sind. Fehlen diese Angaben, müssen Sie zusätzliche Daten erheben oder mit ausdrücklich gekennzeichneten Annahmen arbeiten.

Für Schritt 3 genügt eine kurze Online-Befragung während oder direkt nach der Veranstaltung. Fragen Sie nach den Ausgaben für den gesamten Aufenthalt, nicht pro Tag. Trennen Sie außerdem, was der Gast selbst bezahlt hat, von dem, was Arbeitgeber oder Veranstalter übernommen haben. Sonst taucht dieselbe Hotelnacht zweimal auf.

Schritt 4 wird am häufigsten ausgelassen. Die Forschung kennt die Kandidaten seit Jahrzehnten (Crompton und McKay, Festival Management & Event Tourism, 1994). Das Mittagessen einer Münchnerin auf einem Münchner Kongress hätte sie ohnehin in München bezahlt. Der Gast, der seine Städtereise vom Frühjahr auf den Kongresstermin verlegt, hat nur umgebucht. Die Touristin, die zufällig in der Stadt war und eine Tageskarte kauft, hätte ihr Geld sowieso hier ausgegeben. Keiner von ihnen bringt neues Geld.

Rechenbeispiel: ein Kongress, zwei Ergebnisse

Nehmen wir einen fiktiven Fachkongress mit 2.000 Teilnehmenden über drei Tage. Die Annahmen sind als solche gekennzeichnet; Ihre eigenen Daten ersetzen sie.

Großzügige RechnungSaubere Rechnung
Gezählte Teilnehmende2.000 (alle)1.440 (auswärtige Gäste mit Kongress als Reiseanlass)
Ausgaben pro Person und Aufenthalt950 €950 €
Ausgaben der Gäste1,90 Mio. €1,37 Mio. €
Ausgaben des Veranstalters in der Region0,45 Mio. €0,45 Mio. €
Direkter Effekt2,35 Mio. €1,82 Mio. €
Verwendeter Faktor1,9 (Bundesdurchschnitt Messewirtschaft)1,5 (angenommenes Regionalmodell)
Ausgewiesener Gesamteffekt4,5 Mio. €2,7 Mio. €

Rechenbeispiel mit fiktiven Werten. Annahmen: 20 Prozent der Teilnehmenden wohnen vor Ort, von den Auswärtigen wären weitere 10 Prozent ohnehin gekommen.

Die erste Spalte fällt um zwei Drittel größer aus. Der Unterschied entsteht durch die Behandlung ortsansässiger Gäste und derjenigen, die ohnehin gekommen wären. Zeigen Sie diese Abzüge im Bericht, damit die Berechnung nachvollziehbar ist.

Wo die Umwegrentabilität typischerweise zu hoch ausfällt

Das Rechenbeispiel zeigt zwei Fehler. In der Praxis kommen weitere hinzu, und alle wirken in dieselbe Richtung: nach oben.

  • Alle Teilnehmenden zählen: Ortsansässige, Tagesgäste aus der Stadt und Personal lokaler Aussteller erzeugen Umsatz, aber kein neues Geld.
  • Einen fremden Faktor übernehmen: Ein Bundes- oder Weltwert überschätzt den Effekt für eine einzelne Stadt, weil mehr Geld aus der Region abfließt.
  • Umsatz statt Wertschöpfung berichten: Der Umsatz ist die größte Zahl, aber Wertschöpfung und Einkommen zeigen besser, was in der Region bleibt.
  • Arbeitsplätze wörtlich nehmen: Ein dreitägiger Kongress schafft selten Dauerstellen. Hotels und Caterer fangen Spitzen mit Überstunden und Aushilfen ab, die Studien rechnen in Vollzeitäquivalenten.
  • Verdrängung übersehen: Eine große Messe füllt Hotels zu hohen Preisen und hält andere Gäste fern. Der Nettoeffekt ist dann kleiner als der Bruttoeffekt.
  • Nur Nutzen, keine Kosten zeigen: Eine Wirkungsstudie ist keine Kosten-Nutzen-Analyse. Zuschüsse, Sicherheit und Verkehr brauchen eine eigene Spalte.

Prüfen Sie deshalb vor der Veröffentlichung, ob Bezugsregion, Datenquellen und Bereinigung zur ausgewiesenen Kennzahl passen.

Besonders erklärungsbedürftig sind Steuern. Laut AUMA-Studie fließen von den 5,4 Milliarden Euro Steuereffekt der Messewirtschaft nur rund 13,5 Prozent an die Kommunen, der Rest an Bund und Länder. In Wien zeigt sich dasselbe Muster: Von rund 348 Millionen Euro Steuern aus dem Kongress- und Tagungsgeschäft 2025 erhielt die Stadt Wien selbst 39 Millionen Euro (Vienna Meeting Industry Report 2025, WienTourismus und Vienna Convention Bureau, April 2026). Wenn die Stadt Ihr Geldgeber ist, nennen Sie ihr den Anteil, der tatsächlich im Stadthaushalt ankommt.

Woher die Daten kommen, und wer sie liefern sollte

Die Schritte oben hängen an Daten, die bei drei Parteien liegen. Das Convention Bureau oder die DMO (Destination Marketing Organisation) bringt Modell und Faktoren mit, die Halle ihre Einkaufsdaten, der Veranstalter die Teilnehmenden.

Die Teilnehmerdaten sind oft das schwächste Glied. Das Convention Bureau, das die Bewerbung unterstützt hat, braucht Wohnorte, Aufenthaltsdauer und eine brauchbare Befragungsstichprobe. Der Veranstalter hat alles im Anmeldesystem, aber selten in einer Form, mit der jemand rechnen kann. Vereinbaren Sie die Felder, bevor die Anmeldung öffnet: Wohnort, An- und Abreise sowie die Einwilligung zu einer kurzen Ausgabenbefragung. Wie sich die Rolle der DMOs gerade vom Sichtbarkeitsbericht zum Wirkungsnachweis verschiebt, beschreiben wir in Was ist eine Destination Marketing Organisation?.

Ergänzend zum wirtschaftlichen Effekt kann auch das entstandene Geschäft für den Bericht relevant sein. Neben der Frage, wie viel ausgegeben wurde, steht zunehmend die Frage, welches Geschäft entstanden ist. Bei einer Tourismusmesse oder einem Hosted-Buyer-Programm ist das die Zahl qualifizierter Termine und ihr Ergebnis. Wie Sie dabei globale Marktzahlen einordnen, ohne Ihre eigene Rechnung zu überdehnen, zeigt unser Beitrag Wie groß ist der MICE-Markt 2026?.

Converve unterstützt Destinationen und Veranstalter bei der Bereitstellung von Teilnehmer- und Termindaten. Anmeldeprofile und jeder geplante Einzeltermin liegen in einem Datenbestand. So zeigen Sie die Herkunft der Teilnehmenden neben der Frage, wer wen getroffen hat und wie viele Termine stattgefunden haben. Das Ausgabenmodell bleibt bei Ihren Fachleuten, die Teilnehmer- und Termindaten kommen aus der Veranstaltung selbst. Wie Destinationsteams damit arbeiten, sehen Sie auf unserer Lösungsseite für den Tourismus.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Umwegrentabilität?

Die Umwegrentabilität ist der wirtschaftliche Nutzen, den eine Messe, ein Kongress oder ein Veranstaltungshaus für Stadt und Region erzeugt. Er entsteht über Ausgaben auswärtiger Gäste, Aussteller und Veranstalter sowie über die Folgeeffekte bei Zulieferern und durch zusätzliche Löhne. Er kann hoch sein, auch wenn der Betreiber selbst Verluste schreibt.

Wie berechnet man die Umwegrentabilität einer Messe oder eines Kongresses?

Legen Sie das Gebiet fest, zählen Sie die auswärtigen Gäste und erfragen Sie deren Ausgaben pro Aufenthalt. Ergänzen Sie die regionalen Ausgaben von Veranstalter und Ausstellern, ziehen Sie Ortsansässige und ohnehin geplante Reisen ab und wenden Sie einen regionalen Multiplikator an. Weisen Sie Wertschöpfung, Beschäftigung und Steuern mit allen Annahmen aus.

Was ist der Unterschied zwischen direkten, indirekten und induzierten Effekten?

Direkte Effekte sind die Ausgaben selbst, etwa für Hotel und Hallenmiete. Indirekte Effekte entstehen durch die Einkäufe der Betriebe, die dieses Geld erhalten. Induzierte Effekte entstehen, wenn Beschäftigte ihr zusätzliches Einkommen ausgeben. In der deutschen Messewirtschaft lagen die Werte bei 15,9, 10,1 und 3,9 Milliarden Euro (AUMA und Prognos, 2026).

Ist die Umwegrentabilität dasselbe wie der ROI einer Messe?

Nein. Der ROI (Return on Investment, also die Rendite) misst, ob sich eine Veranstaltung für einen einzelnen Beteiligten lohnt, etwa für einen Aussteller oder den Veranstalter. Die Umwegrentabilität misst, was die Veranstaltung der Stadt und der Region bringt. Ein Kongress kann für die Stadt viel einbringen und für den Veranstalter trotzdem Verlust machen.

Welcher Multiplikator ist für eine Stadt realistisch?

Einer aus einem regionalen Input-Output-Modell für Ihr eigenes Gebiet, etwa von einem Forschungsinstitut oder dem statistischen Landesamt. Regionale Faktoren sind kleiner als bundesweite, weil mehr Geld die Region verlässt. Der bundesweite Faktor der Messewirtschaft liegt bei rund 1,9 (eigene Berechnung aus AUMA und Prognos, 2026) und ist damit eine Obergrenze, kein Richtwert für eine einzelne Stadt.

Eine nachvollziehbare Grundlage für Förderentscheidungen

Die Umwegrentabilität ist ein Werkzeug für Entscheidungen über Bewerbungen, Zuschüsse und Hallenbudgets. Dafür müssen Bezugsregion, zusätzliche Ausgaben und Berechnungsmethode klar erkennbar sein. Zählen Sie nur neues Geld, ziehen Sie ab, was ohnehin passiert wäre, nutzen Sie einen regionalen Faktor und legen Sie Ihre Annahmen offen. Weisen Sie Unsicherheiten aus, damit die Zahl als Entscheidungsgrundlage richtig eingeordnet werden kann.

Viele Belege liegen beim Veranstalter: wer woher kam, wie lange blieb und welche Geschäfte gemacht wurden. Wenn Sie Teilnehmer- und Termindaten möchten, mit denen Ihr Convention Bureau tatsächlich rechnen kann, sprechen Sie mit Converve.

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