Die beste Event-Matchmaking-Software ist die, die aus Teilnehmerprofilen geplante 1:1-Meetings macht, und zwar nach Regeln, die Sie erklären können. Für B2B-Messen und Hosted-Buyer-Programme wählen Sie eine Plattform mit Matchmaking als Kern. Für inhaltsgetriebene Konferenzen reicht oft eine Event-App mit leichterem Matching. Hier finden Sie zehn Anbieter, geprüft am 04.11.2026, und eine Bewertungsmatrix zum Herunterladen.
Passende Kontakte sind für Teilnehmende und Aussteller ein wichtiger Grund, wiederzukommen. Im Freeman Trends Report (2025) sagen 51 Prozent der Teilnehmenden, dass erfolgreiches Networking dafür ausreicht. Gleichzeitig bewerten nur 15 Prozent der Veranstalter ihr Networking als sehr effektiv (Bizzabo State of Events Benchmark, 2026). Prüfen Sie deshalb im Vergleich, wie jede Plattform aus passenden Kontakten tatsächlich Gespräche macht.
Dazu kommt: Vergleichslisten veralten schnell. Cvent hat im Dezember 2025 die Übernahme von Goldcast angekündigt und am 1. April 2026 den Kauf von ON24 abgeschlossen, Eventbrite gehört seit dem 10. März 2026 zu Bending Spoons. Lassen Sie sich Matching-Logik und Preisaufbau erklären. Beides hilft Ihnen zu beurteilen, ob die Plattform zu Ihrem Programm und Budget passt. Sie finden hier eine Definition, einen Transparenztest mit vier Prüffragen, zehn Plattformen, die tatsächlich veröffentlichten Preisangaben und eine Excel-Bewertungsmatrix, die den Test in Punkte übersetzt.
Was ist eine Event-Matchmaking-Software?
Eine Event-Matchmaking-Software identifiziert passende Geschäftskontakte unter Teilnehmern, Ausstellern und Sponsoren anhand von Profilen, Zielen und Verfügbarkeiten und macht daraus geplante 1:1-Meetings vor und während der Veranstaltung. Anders als eine Networking-App, in der Teilnehmer Profile durchsuchen und chatten, entscheidet und organisiert die Matchmaking-Software: wer wen treffen soll, nach welchen Regeln, an welchem Tisch, in welchem Zeitfenster, und ob das Meeting stattgefunden hat.
Diese Abgrenzung sortiert den Markt. Die breite Teilnehmer-Ebene decken wir im Überblick der besten Event-Networking-Apps ab, die Plattform-Kategorien auf Veranstalterseite im Leitfaden zu den besten B2B-Event-Networking-Plattformen. Dieser Beitrag bleibt beim Matchmaking-Kern: dem Teil, der Meetings produziert.
Was Teilnehmer und Planer 2025 und 2026 über Matchmaking berichten
Lesen Sie die drei Zahlen zusammen. Teilnehmer wollen Gespräche, aber keine Verkaufsveranstaltung, und ein Drittel der Eventprofis überlässt die Zuordnung schon teilweise Algorithmen. Die 44 Prozent stammen aus der Fallstudie eines Anbieters zu einer einzelnen Messe: Sie zeigen, was möglich ist, nicht was Sie erwarten dürfen. Und sie verraten nicht, warum zwei Menschen zusammengebracht wurden. Genau darum geht es im nächsten Abschnitt.
Der Transparenztest: vier Dinge, die ein Anbieter zeigen muss
Funktionslisten gleichen sich an; jedes Tool auf dieser Seite kann Profile anzeigen und Meeting-Anfragen verschicken. Der Unterschied liegt darin, was Sie überprüfen dürfen. Vier Prüffragen, geordnet nach Zeitersparnis:

- Nachvollziehbares Matching: Fragen Sie, warum zwei konkrete Teilnehmer einander vorgeschlagen wurden. Lassen Sie sich zeigen, welche Regeln, Profilfelder und Prioritäten zu dem Vorschlag geführt haben. So können Sie die Passung prüfen und die Zuordnung gegenüber den Teilnehmenden erklären. Wo regelbasierte und KI-gestützte Zuordnung sich unterscheiden, zeigt unser Beitrag KI-Matchmaking bei Events: so funktioniert es und wann nicht.
- Vollständige Meeting-Logistik: Matching ohne Terminplanung ist eine Kontaktliste. Prüfen Sie Zeitfenster, Tischverwaltung, Umbuchungen, No-Show-Behandlung und Änderungen vor Ort. Fragen Sie auch, was Doppelbuchungen und Überbuchung eines Tisches verhindert. In unseren eigenen Programmen gelten 40 bis 60 Prozent Annahmequote und über 80 Prozent wahrgenommene Meetings als Richtwert, erläutert im Event-Matchmaking-FAQ.
- Dokumentierter Datenschutz: DSGVO-Konformität, ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO und eine klare Auskunft zum Serverstandort. Für Veranstalter in Deutschland ist das keine Präferenz, sondern Vertragsvoraussetzung. Die Fragen für Ihren Einkauf stehen in der Checkliste für DSGVO-konforme Event-Software.
- Ein nachvollziehbarer Preis: Der Anbieter nennt ein Preismodell und seine Treiber, pro Event, pro Teilnehmer oder pro Jahr. Fragen Sie vor der Demo nach den Kostenfaktoren und einem Richtpreis für Ihr Format.
Wer alle vier Prüfungen besteht, verdient die Demo. Alles danach ist Passung, nicht Vertrauen.
Die 10 besten Event-Matchmaking-Software-Plattformen 2026
Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Einschätzung. Alle Anbieterangaben haben wir zuletzt am 04.11.2026 auf den Websites der Anbieter geprüft. Wo ein Anbieter keinen Preis veröffentlicht, steht das im Profil.
1. Converve
Am besten für: B2B-Events mit Matchmaking als Kern, Fachmessen und Hosted-Buyer-Programme.
Converve entwickelt seit über zwei Jahrzehnten B2B-Matchmaking, mit Sitz in Barmstedt bei Hamburg, und das Produkt ist um eine Idee gebaut: die Meeting-Matrix. Sie legen als Veranstalter fest, wer wen unter welchen Regeln treffen darf, Teilnehmer fragen Meetings innerhalb dieser Struktur an, und jede Zuordnung bleibt nachvollziehbar, wenn ein Aussteller oder der Vorstand nachfragt. Das Matching ist regelbasiert, die Logik lässt sich also Zeile für Zeile zeigen. Terminplanung, Tisch- und Zeitfenster-Verwaltung, Hosted-Buyer-Abläufe und mehrsprachige Teilnehmerführung kommen aus einer Matchmaking-Plattform statt aus einem Zusatzmodul. Als deutsches Unternehmen betreibt Converve DSGVO-konformes Hosting in der EU, der Auftragsverarbeitungsvertrag gehört zum Standard. Converve veröffentlicht Preise pro Event auf der Preisseite, ab 3.400 Euro netto für bis zu 100 Teilnehmer.
2. Grip
Am besten für: große Messeportfolios, die verhaltensbasierte Empfehlungen wollen.
Grip gehört zu den bekanntesten Matchmaking-Engines im Enterprise-Segment. Die Engine wertet Teilnehmerdaten, Verhalten und Präferenzen aus und schlägt gegenseitige Matches vor; der Veranstalter legt fest, welche Profile in den Empfehlungen erscheinen. Die Formate reichen von vorterminierten 1:1-Meetings über Hosted-Buyer- und Meet-the-Buyer-Termine bis zu Roundtables und Investorengesprächen. Veranstalter können offene Anfragen begrenzen; ein Grip-Kunde erlaubt fünf offene Anfragen je Person. Preise veröffentlicht Grip nicht, Angebote gibt es über Demo oder Ausschreibung.
3. Brella
Am besten für: mittelgroße Konferenzen, bei denen erklärte Interessen die Agenda steuern sollen.
Bei Brella wählen Teilnehmer ihre Matchmaking-Interessen selbst und können sie jederzeit ändern; die Engine, die Brella als KI-gestützt beschreibt, schlägt daraus Meetings vor. Tische werden automatisch zugewiesen, Benachrichtigungen laufen ohne Handarbeit, und Teilnehmer können ihre 1:1-Meetings bewerten (laut Brella noch Beta). Das ergibt zielgerichtete Agenden auf mittelgroßen B2B-Konferenzen und in Startup- und Investorenformaten. Tarifpreise veröffentlicht Brella nicht, Angebote kommen über den Vertrieb.
4. Swapcard
Am besten für: wiederkehrende Messen, die App, Matchmaking und Ausstellerwerkzeuge in einem wollen.
Swapcard verbindet Teilnehmer-App, Matchmaking und Ausstellerwerkzeuge in Jahresabos. Der Starter-Tarif lässt sich kostenlos testen und deckt bis zu 1.000 Teilnehmer pro Jahr ab. Das Modul für Hosted Buyer und Smart Meetings ist in den Tarifen Professional und Enterprise eine optionale Zusatzleistung, die höheren Aussteller-Pakete ergänzen Terminanfragen an Stände und KI-gestützte Lead-Empfehlungen. Preise stehen nicht auf der Website. Ein pragmatischer Mittelweg zwischen reiner Matchmaking-Engine und schwerer Suite, besonders wenn dasselbe Team mehrere Veranstaltungen pro Jahr betreut.
5. ExpoPlatform
Am besten für: große Fachmessen mit Marktplatz- und Ganzjahres-Ambitionen.
ExpoPlatform richtet sich an Messeveranstalter, die Matchmaking mit einem Marktplatz verbinden wollen, der zwischen den Ausgaben weiterläuft. Der Anbieter nennt sieben Meeting-Formate, von selbst angefragten und begleiteten Terminen bis zu Roundtables und einem Hosted-Buyer-Programm, und meldet über 95.000 Meetings bei drei Ausgaben der Shoptalk, veranstaltet von Hyve (Anbieterangabe). Preis auf Anfrage.
6. talque
Am besten für: Veranstalter im DACH-Raum, die veröffentlichte Listenpreise und Registrierung, Ticketing und Matchmaking aus einer Hand wollen.
talque versteht sich als Eventplattform für Konferenzen, Messen und Großveranstaltungen, mit Matchmaking nach festgelegten Interessen neben Registrierung, Ticketing und Event-App. Als einer der wenigen Anbieter hier nennt talque Listenpreise: Der Tarif Essential beginnt bei 3.000 Euro mit 250 enthaltenen Teilnehmern, der Tarif Pro bei 7.000 Euro mit 500 Teilnehmern. Achten Sie auf das Kleingedruckte: Teilnehmer- und Firmentermine sowie die Terminbuchung bei Ausstellern sind als Zusatzmodule markiert. Das Meeting-Programm kann also extra kosten.
7. Eventdex
Am besten für: kleinere B2B-Events, die strukturiertes Matchmaking mit knappem Budget brauchen.
Eventdex bündelt Business-Matchmaking, Registrierung, Lead-Erfassung und eine mobile App für das mittlere und untere Marktsegment. Das Matching bringt Einkäufer und Anbieter in 1:1- und Gruppenterminen zusammen, vor Ort, online oder hybrid, und beide Seiten können im Browser oder in der App annehmen, ablehnen oder verschieben. Ein Hosted-Buyer-Programm gehört zum Angebot. Der Preis wird pro Programm kalkuliert, als Einmalpaket oder Monatstarif.
8. Cvent
Am besten für: Konzerne, die ihr gesamtes Eventportfolio standardisieren.
Cvent ist die Enterprise-Suite mit eingebauten Terminfunktionen: Das Zusatzmodul Appointments organisiert Termine zwischen Teilnehmern, Mitarbeitenden, Sponsoren und Ausstellern, daneben stehen Venue-Sourcing, Registrierung, Badge-Druck und Analytik. Mit ON24 und Goldcast im Konzern ist das Konsolidierungsargument real. Die Kostenfrage auch: Cvent veröffentlicht keine Preise, die Beschaffungsplattform Vendr nennt einen Median von 19.550 US-Dollar pro Jahr aus 200 Käufen (Vendr, 2026). Prüfen Sie bei einer einzelnen Jahreskonferenz besonders sorgfältig, welche Module Sie benötigen; bei einem größeren Eventportfolio kann die breite Funktionspalette nützlich sein.
9. Bizzabo
Am besten für: B2B-Konferenzteams, die Events als Marketingkanal führen.
Bizzabo versteht sich als Betriebssystem für Event-Erlebnisse, mit Networking als einem Modul unter mehreren, und veröffentlicht seinen Einstiegspreis: ab 17.999 US-Dollar pro Jahr, jährlich abgerechnet, mit mindestens drei Nutzern. Lesen Sie die Tarifseite genau. Community, 1:1-Nachrichten und Suche sind enthalten, die Planung von 1:1-Meetings und das Matchmaking stecken dagegen im kostenpflichtigen Zusatzmodul Networking. Teams kaufen Bizzabo für den Konferenz-Stack und bekommen solides Matchmaking dazu, aber keine dedizierte Meeting-Engine.
10. Whova
Am besten für: inhaltsgetriebene Konferenzen, bei denen Community so wichtig ist wie Meetings.
Whova ist die App-orientierteste Option dieser Liste: Agenda, Teilnehmer-Community und Networking in einem Paket, das auf breite Nutzung zielt. Die Matchmaking-Ebene bleibt leichter, näher an intelligenter Suche mit Nachrichten als an einem strukturierten Meeting-Marktplatz mit Tischlogik. Für Verbandstagungen und inhaltslastige Konferenzen reicht das oft aus. Preise veröffentlicht Whova nicht; das Angebotsformular fragt Format, Dauer, erwartete Teilnehmerzahl und Events pro Jahr ab.
Was kostet Event-Matchmaking-Software?
Beim Preis versteckt sich diese Kategorie. Von den zehn Anbietern oben nennen neben Converve nur Bizzabo und talque einen Einstiegspreis für die Kernplattform, und bei beiden ist das Meeting-Programm ein Zusatzmodul. Die Anker in der Tabelle sind veröffentlicht oder durch Beschaffungsdaten belegt, Stand 04.11.2026. Alles andere gilt als verhandelbar.
| Plattform | Preismodell | Veröffentlicht oder belegt |
|---|---|---|
| Converve | Pro Event, Angebot | Skaliert mit der Eventgröße |
| Grip | Angebot über Demo oder Ausschreibung | Kein veröffentlichter Preis |
| Brella | Angebot über den Vertrieb | Kein veröffentlichter Preis |
| Swapcard | Jahresabo (Starter, Professional, Enterprise) | Kein veröffentlichter Preis; Meeting-Modul als Zusatzleistung |
| ExpoPlatform | Angebot | Kein veröffentlichter Preis |
| talque | Tarife pro Jahr oder pro Veranstaltung | Essential ab 3.000 Euro, Pro ab 7.000 Euro; Termine als Zusatzmodul |
| Eventdex | Angebot pro Programm, einmalig oder monatlich | Kein veröffentlichter Preis |
| Cvent | Lizenz Professional oder Enterprise | Kein veröffentlichter Preis; Vendr-Median 19.550 US-Dollar pro Jahr |
| Bizzabo | Jahreslizenz, mindestens drei Nutzer | Ab 17.999 US-Dollar pro Jahr; Networking-Modul extra |
| Whova | Angebot | Kein veröffentlichter Preis |
Wie groß der Spielraum ist, zeigt ein einzelner Anbieter: Die Vendr-Daten zu Cvent reichen von rund 5.000 bis rund 96.000 US-Dollar pro Jahr, Faktor 19 für dieselbe Plattform. Eine Tabelle wie diese kann deshalb nur der Einstieg sein. Die vollständige Rechnung, inklusive Einführungskosten und der Kennzahl Kosten pro qualifiziertem Meeting, steht in unserem Leitfaden zu den Kosten von Event-Matchmaking-Software. Lesen Sie ihn vor dem ersten Angebot.
So bewerten Sie Ihre Shortlist
Vergleichbar werden Preise erst, wenn Sie wissen, was jeder Anbieter dafür liefert. Die Bewertungsmatrix übersetzt den Transparenztest in fünfzehn Kriterien aus sechs Bereichen. Sie gewichten, vergeben nach der Demo 0 bis 5 Punkte je Anbieter, und die Arbeitsmappe bildet die Rangfolge.
| Bereich | Was Sie bewerten | Gewicht (Vorschlag) |
|---|---|---|
| Matching-Logik | Nachvollziehbare Zuordnung, Regeln des Veranstalters, Registrierungsdaten im Matching | 24 |
| Meeting-Logistik | Zeitfenster und Tische, keine Doppelbuchung oder Überbuchung, Umbuchung und No-Shows, Formate | 27 |
| Teilnehmer | Bedienung im Browser und auf dem Smartphone, Selbstverwaltung für Aussteller | 13 |
| Datenschutz | AVV, Serverstandort, Löschfristen | 8 |
| Auswertung | Annahmequote, durchgeführte Meetings, Wahrnehmungsquote, Folgetermine | 7 |
| Betrieb und Preis | Einrichtungszeit, Support am Veranstaltungstag, Schnittstellen, nachvollziehbarer Preis | 21 |
Drei Kriterien sind als Ausschluss markiert: nachvollziehbares Matching, Verwaltung von Zeitfenstern und Tischen sowie Datenschutz. Liegt ein Anbieter bei einem davon unter 3 Punkten, wird er markiert, egal wie hoch sein Gesamtscore ist. Für Veranstalter in Kammern, Verbänden oder mit öffentlicher Förderung hat die Matrix einen zweiten Nutzen: Sie dokumentiert, warum Sie sich für einen Anbieter entschieden haben. Bewerten Sie auch die Einrichtungszeit und vergleichen Sie die Antwort mit unserem realistischen Zeitplan für die Einrichtung von Matchmaking.
Bewertungsmatrix für Event-Matchmaking-Software
Fünfzehn Kriterien mit Gewichten, Ausschlussregeln und der passenden Frage an den Anbieter, ein Bewertungsblatt mit 0 bis 5 Punkten für bis zu fünf Anbieter und ein Preisvergleich, der jedes Angebot in Kosten pro durchgeführtem Meeting umrechnet. Für Excel und Google Tabellen.
Kostenlos, ohne Anmeldung.
Das Preisblatt schließt den Kreis zum vorigen Abschnitt. Tragen Sie Angebotspreis, Veranstaltungen pro Jahr und erwartete Meetings ein, und die Arbeitsmappe zeigt die Kosten pro durchgeführtem Meeting. Eine günstige Lizenz mit 200 Meetings kann pro Gespräch teurer sein als eine teure mit 900. An dieser Zahl misst die Vertriebsleiterin Ihres Ausstellers Ihre Veranstaltung.
Welche Plattform für welches Event?
Eine horizontale Rangliste hat Grenzen, und genau dort übernehmen die Vertikal-Vergleiche. Veranstalten Sie eine Tourismusmesse mit Hosted Buyers, zählen Buyer-Qualifizierung, Tischlogik und mehrsprachige Teilnehmerführung; das vergleichen wir vertieft in der besten Matchmaking-Software für Tourismusmessen. Organisieren Sie Startup- und Investoren-Events, verschieben Meeting-Taktung und Investorenschutz die Kriterien, siehe der Vergleich der besten Matchmaking-Apps für Startup-Konferenzen. Und sobald das Tool steht, entscheidet die Umsetzung: Die operativen Hebel dafür beschreiben die 7 Wege zu besserem B2B-Event-Matchmaking, und welche sechs Kennzahlen den Erfolg belegen, zeigen die KPIs für B2B-Event-Matchmaking.
Fazit: Matching-Regeln, Terminplanung und Gesamtkosten vergleichen
Prüfen Sie mit den vier Fragen Matching-Logik, Terminplanung, Preis und Datenschutz. Bewerten Sie geeignete Anbieter in der Matrix und fragen Sie bei Referenzkunden nach Annahmequoten und tatsächlich geführten Gesprächen. So können Sie zwei oder drei Plattformen für eine genauere Prüfung auswählen.
Wenn strukturierte, nachvollziehbare 1:1-Meetings das Produkt Ihrer Veranstaltung sind, ist das genau die Aufgabe, an der Converve seit über zwanzig Jahren arbeitet. Sprechen Sie mit Converve, wir zeigen Ihnen die Meeting-Matrix an einem echten Event, mit Preisen auf dem Tisch.
FAQ: Event-Matchmaking-Software
Was kostet eine Event-Matchmaking-Software?
Nur wenige Anbieter veröffentlichen Preise. Stand 04.11.2026 beginnt Converve bei 3.400 Euro netto pro Event für bis zu 100 Teilnehmer, Bizzabo bei 17.999 US-Dollar pro Jahr und der talque-Tarif Essential bei 3.000 Euro mit 250 Teilnehmern; bei Bizzabo und talque ist das Meeting-Modul eine Zusatzleistung. Für Cvent nennt die Beschaffungsplattform Vendr einen Median von 19.550 US-Dollar pro Jahr (2026). Die meisten anderen, darunter Grip, Brella, Swapcard, ExpoPlatform, Eventdex und Whova, nennen Preise nur auf Anfrage.
Worin unterscheiden sich Matchmaking-Software und Networking-App?
Die Networking-App ist die Teilnehmer-Ebene: Profile, Suche, Chat. Die Matchmaking-Software ist die Maschine dahinter: Sie ordnet Teilnehmer nach Profilen und Zielen einander zu, plant 1:1-Meetings mit Zeitfenstern und Tischen und weist nach, ob Meetings stattgefunden haben. Die meisten Matchmaking-Plattformen enthalten eine App; kaum eine App enthält eine vollständige Matchmaking-Engine.
Welche Software eignet sich für Messe-Matchmaking?
Messen brauchen strukturierte Buyer-Seller-Mechanik: vorterminierte Meetings, Tischverwaltung, Hosted-Buyer-Abläufe und Aussteller-Auswertung. Plattformen mit Matchmaking als Kern wie Converve und Grip sind für genau dieses Profil gebaut, ExpoPlatform ergänzt Marktplatz-Funktionen für Messeportfolios.
Nutzt Event-Matchmaking-Software künstliche Intelligenz?
Manche ja, manche nein, und beides ist legitim. Grip, Brella und ExpoPlatform, neben anderen, beschreiben ihr Matching als KI-gestützt; das kann mehr Meetings bringen, macht einzelne Zuordnungen aber schwerer erklärbar. Regelbasiertes Matchmaking ordnet nach ausdrücklichen Kriterien zu, die der Veranstalter festlegt, jede Zuordnung lässt sich begründen. Converve arbeitet mit einer regelbasierten Meeting-Matrix, nicht mit KI-Matching.
Ist Event-Matchmaking-Software DSGVO-konform?
Nicht automatisch. Matching verarbeitet Personendaten in großem Umfang; prüfen Sie deshalb Serverstandort, einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und Löschroutinen. EU-Anbieter wie Converve, mit Sitz in Deutschland, führen DSGVO-Konformität und EU-Hosting als Standard, nicht als Zusatzoption.
Woran erkenne ich, ob das Matchmaking funktioniert?
Messen Sie vier Zahlen bei jedem Event. In Converve-Programmen arbeiten wir mit diesen Richtwerten: eine Annahmequote von 40 bis 60 Prozent, mindestens zwei Meetings pro Teilnehmer, über 80 Prozent wahrgenommene Meetings und 20 bis 30 Prozent Zweittermin-Quote. Ein Tool, das nicht mindestens drei dieser Werte ab Werk berichten kann, fällt durch den Transparenztest.